AxelF's Sicht auf die Dinge

  • Archiv
  • RSS
  • Frag mich etwas / ask me something
  • Schick mir etwas / send me something
5. Urlaubstag - Dienstag 18.09.2012
Der begann gleich mit einer doppelten Planänderung. Zunächst einmal musste die im Programm ausgewiesene Zugfahrt entfallen. Warum, weiß ich nicht so genau, es war irgendwie von Streik die Rede. Also hatte unser Reiseleiter umgeplant, Jeeps bestellt und wollte mit uns an die Kulissen von Star Wars fahren. leider waren aber erst einmal zu wenig Jeeps da, so dass wir mit dem Bus fuhren. Die Fahrt ging nach Nefta, das früher einmal eine blühende Stadt war, mittlerweile aber von Tozeur verdrängt wurde. Dort gibt es eine so genannte Corbeille, eine Krümmung, von der aus man über die ganze Stadt schauen kann.

In Nefta erschienen (diesmal zu viele) Jeeps und brachten uns zu den Kulissen mitten in der Wüste. Die Fahrt war schon toll, die Kulissen und die Sandfelsen, die wir vorher schon angefahren hatten, waren super. Die Kulissen bestanden aus einer Art Antennen aus Holz, die aber metallen aussahen. Außerdem aus sandfarbenen lglus aus Pappe. Kulissen eben, aber täuschend. Wenn da mal jemand hinkommt, der nicht weiß, was das ist!

Zurück mit den Jeeps nach Tozeur, wo wir noch zu mittag aßen. Dann ging es weiter mit dem Bus in Richtung Douz durch den großen Salzsee Chott el Jerid, der aber um diese Jahreszeit (noch) ausgetrocknet ist. An einigen Stellen hielten wir an, da, wo ein wenig Wasser war, konnte man sogar Salz ernten. Es gibt so viel Salz, dass es industriell gewonnen wird.
Vom Hotel in Douz aus fuhren die meisten von uns zu einer Dromedar- Station, wo wir uns zu einem Ritt auf den posierlichen Tierchen in die Sahara aufmachten, wo wir den Sonnenuntergang auf einem Dromedar- Rücken erleben konnten. Der Ritt war anfangs ungewohnt, weil die Viecher erst aus einer stabilen Bauchlage auf alle Viere kommen mussten. Dann schwankten Sie doch sehr. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Gangart und brauchte mich fast nicht mehr festzuhalten.
Unschön fand ich dabei, dass wir alle eine Einheitskluft tragen mussten, die wie ein Sträflingsanzug aussah und für die wir auch noch einen Dinar Miete bezahlen mussten. Na ja, sei’s drum, die Fotos muss man ja niemandem zeigen. Auf jeden Fall überlebten wir alle den Ritt, wenn auch mit temporären O-Beinen.

Zurück zum Hotel, Abendessen. Dann wagten Dorothea und ich noch einen Spaziergang nach draußen. Mir war es aber zu düster und bis auf ein paar Jungendliche auf Mofas auch zu einsam, so dass wir schnell wieder rein gingen.
Pop-upView Separately

5. Urlaubstag - Dienstag 18.09.2012

Der begann gleich mit einer doppelten Planänderung. Zunächst einmal musste die im Programm ausgewiesene Zugfahrt entfallen. Warum, weiß ich nicht so genau, es war irgendwie von Streik die Rede. Also hatte unser Reiseleiter umgeplant, Jeeps bestellt und wollte mit uns an die Kulissen von Star Wars fahren. leider waren aber erst einmal zu wenig Jeeps da, so dass wir mit dem Bus fuhren. Die Fahrt ging nach Nefta, das früher einmal eine blühende Stadt war, mittlerweile aber von Tozeur verdrängt wurde. Dort gibt es eine so genannte Corbeille, eine Krümmung, von der aus man über die ganze Stadt schauen kann.

La Corbeille de NEFTA

In Nefta erschienen (diesmal zu viele) Jeeps und brachten uns zu den Kulissen mitten in der Wüste. Die Fahrt war schon toll, die Kulissen und die Sandfelsen, die wir vorher schon angefahren hatten, waren super. Die Kulissen bestanden aus einer Art Antennen aus Holz, die aber metallen aussahen. Außerdem aus sandfarbenen lglus aus Pappe. Kulissen eben, aber täuschend. Wenn da mal jemand hinkommt, der nicht weiß, was das ist!

Star Wars in Tunesien

Zurück mit den Jeeps nach Tozeur, wo wir noch zu mittag aßen. Dann ging es weiter mit dem Bus in Richtung Douz durch den großen Salzsee Chott el Jerid, der aber um diese Jahreszeit (noch) ausgetrocknet ist. An einigen Stellen hielten wir an, da, wo ein wenig Wasser war, konnte man sogar Salz ernten. Es gibt so viel Salz, dass es industriell gewonnen wird.

Vom Hotel in Douz aus fuhren die meisten von uns zu einer Dromedar- Station, wo wir uns zu einem Ritt auf den posierlichen Tierchen in die Sahara aufmachten, wo wir den Sonnenuntergang auf einem Dromedar- Rücken erleben konnten. Der Ritt war anfangs ungewohnt, weil die Viecher erst aus einer stabilen Bauchlage auf alle Viere kommen mussten. Dann schwankten Sie doch sehr. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Gangart und brauchte mich fast nicht mehr festzuhalten.

Unschön fand ich dabei, dass wir alle eine Einheitskluft tragen mussten, die wie ein Sträflingsanzug aussah und für die wir auch noch einen Dinar Miete bezahlen mussten. Na ja, sei’s drum, die Fotos muss man ja niemandem zeigen. Auf jeden Fall überlebten wir alle den Ritt, wenn auch mit temporären O-Beinen.

Kamelritt bei Douz

Zurück zum Hotel, Abendessen. Dann wagten Dorothea und ich noch einen Spaziergang nach draußen. Mir war es aber zu düster und bis auf ein paar Jungendliche auf Mofas auch zu einsam, so dass wir schnell wieder rein gingen.

    • #tunesien
    • #reise
    • #reisen
    • #urlaub
    • #urlaubstagebuch
    • #jeeps
    • #douz
    • #star wars
    • #kulissen
    • #wüste
  • Vor 8 Monaten
  • Permalink
Share

Kurze URL

TwitterFacebookPinterestGoogle+
← Vorige Seite • Weiter →

Über

Avatar Axel Fell
++49 (0) 151 15322886
axel@axelfell.de

Me, Elsewhere

  • Facebook Profile
  • Axel Fell on Foursquare
  • My Skype Info

Twitter

loading tweets…

  • RSS
  • Beliebig
  • Archiv
  • Frag mich etwas / ask me something
  • Schick mir etwas / send me something
  • Mobil
Effector Theme by Pixel Union