AxelF's Sicht auf die Dinge

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6. Urlaubstag - Mittwoch 19.09.2012
Abfahrt von Douz um 06:45! Mit Sack und Pack, denn es sollte ja in unser Hotel in Port el Kantaoui zurück gehen. Sollte aber davon später mehr. Die Fahrt führte uns zunächst in eine neue Wüstenform, nämlich die Fels- und Steinwüste. Die Gegend wurde hügeliger, immer mehr Steine ersetzten optisch den sonst dominierenden Sand. So erreichten wir Marmata, von dem es ein altes und ein neues gibt. Das besondere an den Ortschaften sind die Höhlenwohnungen, die mich heute noch bewohnt sind. Die Wohnungen bestehen meistens aus einer Mauer, die mit dem Felsen eine Art Hof bildet. in den Felsen sind dann die Zimmer gegraben, die sich somit um den Hof anordnen. Es gibt Zimmer wie in jeder anderen Wohnung. Meistens gibt es sogar einen Brunnen und somit Wasser, so dass die sich sogar eine Art Dusche gebaut haben. Trotzdem sind die Leute natürlich bitter arm und die Jungen weigern sich, so zu leben. Deswegen wurde der alte Ort mehr oder weniger aufgegeben und im neuen Ort befinden sich neben den Höhlenwohnungen mehr oder weniger moderne Wohnhäuser.
Weiter ging die Fahrt nach Gabes, einer Hafenstadt, in der es eine vergleichsweise gut ausgestattete Innenstadt mit dem wohl größten Gewürzmarkt weit und breit gibt. Wir hatten dort die Gelegenheit zu einen Stadtbummel, interessant!
Ich weiß nicht mehr genau, ob das Mittagessen vor oder nach dem Bummel war, es spielt auch keine Rolle, denn es war eindeutig der Tiefpunkt der Rundreise.
Wieder weiter nach El Jem. Dort waren die Römer und hinterließen ein Kolosseum, das Drittgrößte überhaupt. Und noch nicht mal so schlecht erhalten, es finden heute noch Aufführungen vor mehreren tausend Menschen statt, natürlich ohne die Todgeweihten und den ganzen Quatsch. Mehr so Oper und so halt. Man kann das Ding auf zwei Seiten besteigen. Das tat ich auch und erhaschte unvergessliche Fotos.

Und dann mehr aber weniger Non Stop zurück nach El Kantaoui.
Und dann kam die Geschichte mit dem Hotel. Es ist eine merkwürdige und in Teilen fragwürdige Geschichte. Sie endete damit, dass wir statt im 4-Sterne el Mouradi im 5-sterne el Mouradi Palace untergebracht wurden, mit einem Zwischenstop im indiskutablen Club el Kantaoui. Die Unsicherheit war groß, so dass ich abends noch den bigXtra Reiseleiter anrief. Der vertröstete mich aber  auf nächsten Morgen.
Wir mussten im Palace auch noch mal das Zimmer wechseln, in dem, das wir zuerst bekommen hatten, war weiße Farbe auf dem Boden, es roch stark nach selbiger und das Zimmer war nicht frisch. Unser neues Zimmer hatte nur ein zwei kleine Macken, die aber am nächsten Tag behoben wurden. Dann wurde (fast) alles gut.
Auf jeden Fall ist das Essen im el Mouradi Palace sehr, sehr gut. Und auch die Betten!
Gute Nacht nach einer anstrengenden, aber super interessanten und kurzweiligen Rundreise.
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6. Urlaubstag - Mittwoch 19.09.2012

Abfahrt von Douz um 06:45! Mit Sack und Pack, denn es sollte ja in unser Hotel in Port el Kantaoui zurück gehen. Sollte aber davon später mehr. Die Fahrt führte uns zunächst in eine neue Wüstenform, nämlich die Fels- und Steinwüste. Die Gegend wurde hügeliger, immer mehr Steine ersetzten optisch den sonst dominierenden Sand. So erreichten wir Marmata, von dem es ein altes und ein neues gibt. Das besondere an den Ortschaften sind die Höhlenwohnungen, die mich heute noch bewohnt sind. Die Wohnungen bestehen meistens aus einer Mauer, die mit dem Felsen eine Art Hof bildet. in den Felsen sind dann die Zimmer gegraben, die sich somit um den Hof anordnen. Es gibt Zimmer wie in jeder anderen Wohnung. Meistens gibt es sogar einen Brunnen und somit Wasser, so dass die sich sogar eine Art Dusche gebaut haben. Trotzdem sind die Leute natürlich bitter arm und die Jungen weigern sich, so zu leben. Deswegen wurde der alte Ort mehr oder weniger aufgegeben und im neuen Ort befinden sich neben den Höhlenwohnungen mehr oder weniger moderne Wohnhäuser.

Weiter ging die Fahrt nach Gabes, einer Hafenstadt, in der es eine vergleichsweise gut ausgestattete Innenstadt mit dem wohl größten Gewürzmarkt weit und breit gibt. Wir hatten dort die Gelegenheit zu einen Stadtbummel, interessant!

Ich weiß nicht mehr genau, ob das Mittagessen vor oder nach dem Bummel war, es spielt auch keine Rolle, denn es war eindeutig der Tiefpunkt der Rundreise.

Wieder weiter nach El Jem. Dort waren die Römer und hinterließen ein Kolosseum, das Drittgrößte überhaupt. Und noch nicht mal so schlecht erhalten, es finden heute noch Aufführungen vor mehreren tausend Menschen statt, natürlich ohne die Todgeweihten und den ganzen Quatsch. Mehr so Oper und so halt. Man kann das Ding auf zwei Seiten besteigen. Das tat ich auch und erhaschte unvergessliche Fotos.

Das Kolosseum von El Jem

Und dann mehr aber weniger Non Stop zurück nach El Kantaoui.

Und dann kam die Geschichte mit dem Hotel. Es ist eine merkwürdige und in Teilen fragwürdige Geschichte. Sie endete damit, dass wir statt im 4-Sterne el Mouradi im 5-sterne el Mouradi Palace untergebracht wurden, mit einem Zwischenstop im indiskutablen Club el Kantaoui. Die Unsicherheit war groß, so dass ich abends noch den bigXtra Reiseleiter anrief. Der vertröstete mich aber  auf nächsten Morgen.

Wir mussten im Palace auch noch mal das Zimmer wechseln, in dem, das wir zuerst bekommen hatten, war weiße Farbe auf dem Boden, es roch stark nach selbiger und das Zimmer war nicht frisch. Unser neues Zimmer hatte nur ein zwei kleine Macken, die aber am nächsten Tag behoben wurden. Dann wurde (fast) alles gut.

Auf jeden Fall ist das Essen im el Mouradi Palace sehr, sehr gut. Und auch die Betten!

Gute Nacht nach einer anstrengenden, aber super interessanten und kurzweiligen Rundreise.


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