7. Urlaubstag - Donnerstag 20.09.2012
Morgens war auf vielfachen dringenden Wunsch el Reiseleiter da und erklärte ebenfalls auf vielfachen dringenden Wunsch, dass wir alle für den Rest der Reise hier im Palace untergebracht sind. Der Tag war dann dann noch geprägt von zweifeln, ob das tatsächlich so ist, Dorothea und ich ließen uns aber nicht zu sehr beeindrucken.
Tag am Strand das Palace, der klasse gestaltet ist. Liegen mit Polstern, Stellen mit Sonne und Schatten direkt nebeneinander. Das machen die Sonnenschirme aus Palmenteilen, die klug angeordnet sind.
Der Pool ist riesig und hat die Form eines achteckigen Sterns. Man kann ihn richtig ausschwimmen. Um ihn herum gibt es mehr als ausreichend Liegen. Er ist nicht zu sehr gechlort und wird vor allem nie so recht voll.
Essen ist super genial. Bei jeder Mahlzeit wird etwas frisch zubereitet. Es gibt immer was aus der heimischen Küche, aber auch eher Konventionelles wie Pasta oder Pizza. Abends gibt es Eis.
Leider räumen sie ab 17:00 an Strand und Pool zusammen, was wirklich schade ist, denn um 18:00 ist an beiden Schwimmgelegenheiten Schluss. Auch die anderen Sport- und Fitness Möglichkeiten schließen dann. Bleibt nur Essen und Trinken.
Halt! Oder……. Spazierengehen! Schließlich ist hier Zone touristique und da will Geld verdient sein. Deswegen erstreckt sich von hier aus nach Norden etwa ein halber Kilometer Einkaufsstraße mit großen Läden, kleinen Läden, Restaurants und so weiter. Nepp und Qualität dicht nebeneinander und nicht immer trennscharf.
Dorothea und ich durchstreiften die erste gute Hälfte des Ganzen, fanden und kauften aber nichts. Nach etwas über einer guten Stunde Spaziergang zurück ins Hotel und Abendessen.
Dabei hatten wir ein witziges Erlebnis. Wir saßen in einer normalerweise abgetrennten, an diesem Abend aber geöffneten Zone an einem 2 Personen -Tisch. Direkt neben uns stand noch so ein Tisch. Dort durfte sich aber niemand hinsetzen. Alle Versuche wurden von einem deutlich energischen Kellner rigoros unterbunden, die Leute bestimmt zu anderen Tischen umdirigiert. Das machte uns natürlich neugierig. Wir streckten unseren Aufenthalt mit weiter essen und trinken. Lange geschah nichts, dann begann der energische Kellner den Tisch abzuräumen. Schließlich kamen aber offensichtlich doch die, für die zuvor freigehalten worden war. Es waren aber nicht zwei Personen, sondern ein Kind, eine Frau und ein Mann. Das Kind wurde umhätschelt. Die Frau war im feinsten orientalischen Zwirn, der Mann war, ungewöhnlich genug, der Umhätschler. Offensichtlich waren sie es aber, denen die vorherige Aufmerksamkeit gegolten hatte.
Wir genossen das Spektakel noch eine Weile und gingen dann auf unser Zimmer.
