AxelF's Sicht auf die Dinge

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16. Urlaubstag - Samstag 29.09.2012
Gaaaanz früh aufgestanden, denn wir wurden ja schon um 07:30 Uhr abgeholt. Noch ein letztes Frühstück, dann ging es im Bus nach Enfidha. Dort ordentliche Abwicklung, aber der Start des vollbesetzten Nouvelair Airbus A 320 verzögerte sich um eine halbe Stunde. Warum, weiß kein Mensch. Auf jeden Fall flog heute eine Pilotin! Hatten wir noch nicht oft. Der Flug verlief dann aber problemlos, allerdings holten wir die halbe Stunde Verspätung nicht mehr auf.
Im Duty Free in Enfidha versuchten wir noch, unsere restlichen 40 Dinar umzusetzen, aber die nahmen dort keine Dinar! Also handelten wir ungesetzlich und nahmen die Kohle mit.
Die schlechte Nachricht kam noch im Flugzeug: 14 Grad und Regen in München! Na ja, wir bewegen uns ja bis Köln in einem geschlossenen System, da sollte der Unterschied nicht so gravierend sein.
Am Münchner Flughafen allgemeine und spezielle Verabschiedung, teilweise auch schon im Flieger. Auch wir sagten tschüss zu unseren Bekannten und den anderen Mitreisenden, derer wir noch habhaft werden konnten.
Dorothea kaufte am Flughafen dann noch etwas in der Drogerie Müller, dann ging es gleich in die S-Bahn zum Hauptbahnhof.
Dort ging echt die Post ab: Oktoberfest an allen Ecken und Enden. Der Bahnhof wimmelte mir so vor amüsierwilligen Menschen in Dirndln und Krachledernen. Witzig. Ich musste einfach ein Bier trinken.
Unser Zug fuhr dann pünktlich um 16:15 Uhr ab. ICE nach Dortmund, in dem wir zwei Fensterplätze reserviert hatten.
Dort sitze ich jetzt gerade und schreibe diese Zeilen.

Zeit, auf den Urlaub zurück zu blicken.
Dorothea und ich sind uns einig, dass es ein toller Urlaub war. Der erste Tag in München war für uns beide einwenig eine Reise in die Vergangenheit. Das war es wert. Dorothea hatte das mit der Hotelbuchung gut geritzt, alles war prima.
Die Rundreise war ein echtes Erlebnis. Hätte nicht gedacht, dass das alles so interessant sein könnte. war es aber. Auch zu. Beispiel im Vergleich zu Ägypten, wo einen natürlich die Geschichte auf Schritt und Tritt einholt, aber Tunesien ist aber sehr vielfältig und zeigt, wie es gelingen kann, Herausforderungen unterschiedlicher Art zu meistern. Mir kam das Land im Großen und Ganzen entwickelt vor. Überall wird, je nach den doch sehr unterschiedlichen Gegebenheiten das beste aus der Situation gemacht.
Nun muss sich das Land weiter politisch stabilisieren, da. kommt auch der Tourismus noch mehr zurück und damit auch Geld von außen, das natürlich auch dringend benötigt wird.
Die Woche Badeurlaub war erholsam, obwohl ich ja auch sehr viel Sport getrieben habe. Das Wetter war genial. Das Hotel über den Kamm geschoren in Ordnung. All inklusive war wie immer Segen und Fluch zugleich, aber ich habe das Meiste gleich wieder abtrainiert. Dorothea auch.
Insgesamt: klasse!
Noch ein Wort zu den Mitreisenden. Die Reisen waren ja alle über Kaufland oder Lidl gebucht, der Reiseveranstalter hieß FTI bzw. bigXtra. Das führte dazu, dass es sich bei den Reisenden um Schnäppchenjäger handelte, die solche Reisen nicht zum ersten Mal machten. die meisten waren in unserem Alter oder älter und schienen durchaus größere Anteile des Jahres auf Achse zu sein. Und das war dann doch sehr angenehm. Alle hatten sich auch auf die Rundreise gut vorbereitet, alle waren auch entschlossen, sich durch kleinere Widrigkeiten den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. Alle aufgeschlossen, kommunikativ, interessiert.
Die Rundreise brachte alle einander näher. Wir bildeten eine lose Gruppe. Beim Hotelübergang hielten alle zusammen. Danach trommelten die Buschtrommeln Neues und Wichtiges schnell rum.
Man half sich gegenseitig bei Wehwehchen.
Mein saarländischer Landsmann ist leider schwer gestürzt, als er auf einer Treppe ausrutschte. Wir konnten uns nicht verabschieden, weil er und seine Frau nachts schon flogen.
Wir haben uns mit einem Paar aus Brandenburg ein wenig angefreundet, mal sehen, vielleicht bleiben wir ja in Kontakt.
Damit endet mein Reisetagebuch, ich hoffe, dass es für die, die es verfolgt und gelesen haben, ein wenig interessant war.
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16. Urlaubstag - Samstag 29.09.2012

Gaaaanz früh aufgestanden, denn wir wurden ja schon um 07:30 Uhr abgeholt. Noch ein letztes Frühstück, dann ging es im Bus nach Enfidha. Dort ordentliche Abwicklung, aber der Start des vollbesetzten Nouvelair Airbus A 320 verzögerte sich um eine halbe Stunde. Warum, weiß kein Mensch. Auf jeden Fall flog heute eine Pilotin! Hatten wir noch nicht oft. Der Flug verlief dann aber problemlos, allerdings holten wir die halbe Stunde Verspätung nicht mehr auf.

Im Duty Free in Enfidha versuchten wir noch, unsere restlichen 40 Dinar umzusetzen, aber die nahmen dort keine Dinar! Also handelten wir ungesetzlich und nahmen die Kohle mit.

Die schlechte Nachricht kam noch im Flugzeug: 14 Grad und Regen in München! Na ja, wir bewegen uns ja bis Köln in einem geschlossenen System, da sollte der Unterschied nicht so gravierend sein.

Am Münchner Flughafen allgemeine und spezielle Verabschiedung, teilweise auch schon im Flieger. Auch wir sagten tschüss zu unseren Bekannten und den anderen Mitreisenden, derer wir noch habhaft werden konnten.

Dorothea kaufte am Flughafen dann noch etwas in der Drogerie Müller, dann ging es gleich in die S-Bahn zum Hauptbahnhof.

Dort ging echt die Post ab: Oktoberfest an allen Ecken und Enden. Der Bahnhof wimmelte mir so vor amüsierwilligen Menschen in Dirndln und Krachledernen. Witzig. Ich musste einfach ein Bier trinken.

Unser Zug fuhr dann pünktlich um 16:15 Uhr ab. ICE nach Dortmund, in dem wir zwei Fensterplätze reserviert hatten.

Dort sitze ich jetzt gerade und schreibe diese Zeilen.


fuck yeah bahn fahrenZeit, auf den Urlaub zurück zu blicken.

Dorothea und ich sind uns einig, dass es ein toller Urlaub war. Der erste Tag in München war für uns beide einwenig eine Reise in die Vergangenheit. Das war es wert. Dorothea hatte das mit der Hotelbuchung gut geritzt, alles war prima.

Die Rundreise war ein echtes Erlebnis. Hätte nicht gedacht, dass das alles so interessant sein könnte. war es aber. Auch zu. Beispiel im Vergleich zu Ägypten, wo einen natürlich die Geschichte auf Schritt und Tritt einholt, aber Tunesien ist aber sehr vielfältig und zeigt, wie es gelingen kann, Herausforderungen unterschiedlicher Art zu meistern. Mir kam das Land im Großen und Ganzen entwickelt vor. Überall wird, je nach den doch sehr unterschiedlichen Gegebenheiten das beste aus der Situation gemacht.

Nun muss sich das Land weiter politisch stabilisieren, da. kommt auch der Tourismus noch mehr zurück und damit auch Geld von außen, das natürlich auch dringend benötigt wird.

Die Woche Badeurlaub war erholsam, obwohl ich ja auch sehr viel Sport getrieben habe. Das Wetter war genial. Das Hotel über den Kamm geschoren in Ordnung. All inklusive war wie immer Segen und Fluch zugleich, aber ich habe das Meiste gleich wieder abtrainiert. Dorothea auch.

Insgesamt: klasse!

Noch ein Wort zu den Mitreisenden. Die Reisen waren ja alle über Kaufland oder Lidl gebucht, der Reiseveranstalter hieß FTI bzw. bigXtra. Das führte dazu, dass es sich bei den Reisenden um Schnäppchenjäger handelte, die solche Reisen nicht zum ersten Mal machten. die meisten waren in unserem Alter oder älter und schienen durchaus größere Anteile des Jahres auf Achse zu sein. Und das war dann doch sehr angenehm. Alle hatten sich auch auf die Rundreise gut vorbereitet, alle waren auch entschlossen, sich durch kleinere Widrigkeiten den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. Alle aufgeschlossen, kommunikativ, interessiert.

Die Rundreise brachte alle einander näher. Wir bildeten eine lose Gruppe. Beim Hotelübergang hielten alle zusammen. Danach trommelten die Buschtrommeln Neues und Wichtiges schnell rum.

Man half sich gegenseitig bei Wehwehchen.

Mein saarländischer Landsmann ist leider schwer gestürzt, als er auf einer Treppe ausrutschte. Wir konnten uns nicht verabschieden, weil er und seine Frau nachts schon flogen.

Wir haben uns mit einem Paar aus Brandenburg ein wenig angefreundet, mal sehen, vielleicht bleiben wir ja in Kontakt.

Damit endet mein Reisetagebuch, ich hoffe, dass es für die, die es verfolgt und gelesen haben, ein wenig interessant war.

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